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Archiv: BIENENSTERBEN

Einführung / Kurzbeschreibung

based on a book by Lisa O`Donnell

Heute ist Weihnachten.

Heute hab ich Geburtstag. Heute werd ich fünfzehn.

Heute hab ich meine Eltern im Garten begraben.

Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly wachsen in einem sozialen Milieu auf, das von Armut, Arbeitslosigkeit, Missbrauch, Vernachlässigung, Alkohol und Drogen geprägt ist. Als sie ihre drogenabhängigen Eltern kurz vor Weihnachten tot auffinden, sind sie noch nicht mal überrascht. „Sie waren nie für uns da, sie waren abwesend, aber wenigstens wissen wir jetzt, wo sie sind.“ Jetzt liegt es an Marnie, die Familie durchzubringen. Sie dealt, um Geld zu verdienen, doch allzu viel springt dabei nicht raus. Da kommt es ihnen ganz gelegen, als ihr alter Nachbar Lennie sich plötzlich um sie kümmert. Als jedoch immer mehr Leute Fragen stellen und schließlich auch noch der Großvater der Mädchen auftaucht, um seine Tochter zu sehen, droht das Lügenkonstrukt einzustürzen. Eine bewegende Geschichte, die einem Thriller gleicht und dabei nichts an Humor einbüßt. Gleichermaßen schön und traurig.

Das Theaterkollektiv handikapped unicorns hat für seine erste Produktion eine  Romanadaption von „Bienensterben“ gewählt. Die Uraufführung des packenden Stücks rührt an unseren Emotionen und spart nicht mit schwarzem Humor. Lassen Sie sich überraschen!

mit Rina Juniku, Julia Sailer, Eduard Wildner, Andreas Hajdusic | Regie/Dramaturgie: Ursula Leitner | Regie/Bühne: Andreas Stockinger | Kostümbild: Julia Klug| Musik: David Mandlburger | Lichtdesign: Sebastian Schubert | Assistenz: Jeanette Nagy und Sophie Benedikte Stocker